Rennberichte 2010

Rennbericht von der Paderborner Radtrilogie.

von Ines Hinrichs


Da ja zum Ende der Saison im Norden Radsporttechnisch nicht viel mehr los ist wird sich halt das Rad unterm Arm geklemmt und ein bisschen weiter gereist. Ziel dieser Reise: die Paderborner Radtrilogie. Man hat schließlich Verwandte in NRW und das sollte man auch mal ausnutzen.

Das erste Rennen war Freitagabend ein Nachtkriterium. Ein kleiner Kurs, etwas über 1km. Eine Seite hoch, viele Kurven, andere Seite runter, böse S-Kurve und dann Zieldurchfahrt. Diese Kurve hat mir Sorgen bereitet, da die gesamte Strecke ziemlich nass war und dieser Teil mit dem typischen Innenstadt-Pflaster versehen war. Was sagte eine Radsportfreundin zu mir: „Achtung, slippery when wet".

Es waren etwas über 20 Frauen am Start. Eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass dieses Rennen knapp unter 40km war und es dafür keine Ranglistenpunkte gab. Die meisten Radsportmädels sind schließlich punktegeil.

Das Rennen startete pünktlich um 20 Uhr. Ziemlich zu Anfang konnten sich zwei Fahrerinnen - eine von Nutrixxion und eine von Koga Miyata - absetzten und sprinteten die Wertungen, und am Ende auch den Gesamtsieg, unter sich aus. Durch die vielen Wertungen und Geldprämien zwischendurch war das Feld meistens eher eine Perlenkette. Zwei Runden vor einer Wertung witterte ich meine Chance am „Berg" und nahm all meine Kraft zusammen um mich vom Feld zu lösen. Ich war fast überrascht, dass ich ziemlich schnell ein ziemlich großes Loch hatte. Das musste ich jetzt nur noch zwei Runden alleine aushalten, klappte jedoch reibungslos und so sicherte ich mir meine ersten zwei Kriteriumspunkte in meinem Leben. Nach dieser Wertung war das Feld sich aber einig, mich wieder einholen zu wollen und so trank ich in Ruhe etwas und schloss mich dann den Fahrerinnen wieder an. Da außer mir insgesamt nur fünf weitere Fahrerinnen Punkte hatten, konnte ich mir den 6. Platz sichern.

Der Nachteil an einem Nachtrennen: Ich war abends im Bett noch so aufgedreht, dass ich gar nicht richtig schlafen konnte. Ich fühlte mich wie nach einer ganzen Kanne voll Espresso - sehr zum Leidwesen von Christopher. Aber ich muss zugeben: Ich platze fast vor stolz ganze zwei Runden lang mich alleine (fast) ganz vorne gezeigt zu haben.

Das zweite Rennen am Samstag, mitten in der Stadt von Paderborn gehörte wohl eher zu den langweiligeren. Wahrscheinlich das langweiligste das ich je gefahren bin. Lag vielleicht auch an der Strecke: ein absolut flaches Viereck, 1km lang. Dieselben beiden Mädels vom Vortag konnten sich auch dieses Mal zu zweit auf und davon machen. Und so eine richtige Einholjagd vom Feld gab es auch nicht, da keine richtig arbeiten wollte. Ein paar Mal habe ich versucht zu flüchten, kam aber gar nicht erst vom Feld weg. Aber anstatt dass dann weitere Nachführarbeit geleistet wurde, haben die Mädels die Beine hochgenommen. Ich kann es bis heute nicht wirklich glauben, das zwei Fahrerinnen - Teamkolleginnen von den ausgebüchsten Radsportlerinnen - das gesamte Feld in Schach hielten. Ein gefrusteter 17. Platz.

Das dritte Rennen war außerhalb von Paderborn. Ich kannte die Strecke noch sehr gut von vor zwei Jahren. Damals bin ich heulend abgestiegen weil es so schrecklich war (bin aber trotzdem zu Ende gefahren). Die Rennstrecke ist acht km lang und davon geht es gefühlte 12km bergauf. Ernsthaft: Der Straßenkurs hat 100hm. Die Strecke führt zuerst bergauf. Netterweise wurde noch ein richtig fieser, steiler Feldweg eingebaut. Auf einer Hochfläche mit mächtig Wind ging es weiter, anschließend wieder hinunter um danach noch einen weiteren kurzen steilen Anstieg bewältigen zu müssen, bevor es dann wieder bergab zu Start/Ziel ging. Dieses Rennen war das erste, wo mir bewusst aufgefallen ist, das ausnahmslos alle Mädels am Start das kleine Blatt vorne drauf hatten.

Der besagte gemeine, wirklich sehr, sehr fiese Feldweg war dann auch Schuld, dass ich das Feld nicht halten konnte. Ich hätte für dieses Stück gerne noch einen Rettungsring hinten mehr gehabt. Ich hatte das Gefühl, dass ich zu Fuß schneller gewesen wäre. Aber ich hielt, wie so oft schon, einfach tapfer weiter durch und sammelte nach und nach weitere abgesprengte Fahrerinnen ein.

Ziemlich schnell stellte sich heraus, dass es ganz gut war, dass ich nicht mehr im „Feld" (wenn man es noch als solches mit den paar Fahrerinnen bezeichnen kann) gewesen bin, da es einen ziemlich bösen Sturz gab. Eine Freundin, Christiane Wolf aus Leipzig musste sogar ins Krankenhaus, von hieraus gute Besserung.

Irgendwann holte ich auch eine Fahrerin aus den Niederlanden ein, mit der ich dann eine ganze Weile zusammen fuhr. Sie sprach mir ein wenig aus der Seele als sie sagte: „Ich komme aus Holland, wir haben keine Berge!". Ich aus Hamburg, wir auch nicht... Und zu guter Letzt kam es ja noch, wie es kommen musste: es fing tierisch an zu regnen. Aber richtig. In der letzten Runde. Meine Schuhe hatten sich so voll gesogen, dass ich mindestens drei Kilo mehr den Berg hochschleppen durfte. Pro Schuh natürlich.

Im Sprint musste ich mich meiner Leidensgenossin aus den Niederlanden leider geschlagen geben, konnte mich aber über Platz 13. und sogar noch Preisgeld erfreuen.

In diesem Sinne - von den letzten Rennen auf der Straße. Bis zur Crosssaison.
Ines

 

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Vattenfall Cyclasics 15. August

RENNBERICHT „Vattenfall Cyclassics" 15.08.2010 aus der Sicht einer Zuschauerin
von Susi Rautenberg

„Ich musste mich erstmal am Straßenrand entwüten!"
(Anne's Erklärung, warum sie 6 min. nach Jörg den Kösterberg hochgefahren kam)


Nach meinem emotionalen Alpenrennen brauchte ich eine Pause. Der Kopf braucht ein paar Tage, um alles zu verarbeiten. Deshalb bin ich in diesem Jahr die Cyclassics nicht mitgefahren und habe mich auf meinen Stahlrahmen geschwungen und bin mit meinem Göttergatten durch Hamburg gecruist.

Um 7 (!!) Uhr standen wir parat und haben unsere Radkollegen in den einzelnen Startblocks besucht und bequatscht. Sooo typisch: die wilde Ines - mit hochrotem Kopf und 120er Ruhepuls gleich in der ersten Reihe. Direkt daneben Susanne P., total locker mit Käffchen in der Hand und 60er Ruhepuls.

Dann suchten wir Chef und Chefin. Sind von Block B in C in D und wieder zurück. Gibt's das denn? Wo stecken die? Halten die sich versteckt? Starten die zwei im Tarndress? „Garantiert kommen die ganz entspannt 5 min vor Abfahrt angeradelt" sagt Thomas noch und hatte Recht: DA! Ganz hinten im Block. Schnell noch gedrückt und Glück gewünscht und dann haben wir uns an die Startstrecke gestellt.

Heidenein! Was für Typen! Einer rollt mutterseelenalleine auf die Startlinie zu, überlegt es sich anders, kehrt wieder um. Fährt immerhin an der Seite und mir direkt mit dem Gesicht in die Rassel. Wie blind kann man(n) sein? Er taumelt auf den Gehsteig zu und fällt fast in die Absperrung. Dann kommt Block C angerast und er springt noch gerade rechtzeitig zur Seite!

Das nächste Drama aus Block D lässt nicht lange auf sich warten. Sturz schon im Anfahren. Sagt Thomas ganz trocken: „Na, der hat Glück gehabt! 3 Meter VOR der Startlinie heißt, dass seine Zeit noch nicht gemessen wurde!"

Wir gucken in aufgeregte Gesichter, in müde blickende Augen, auf gestresste Radler und solche, die genießen wollen. Trikots von A wie Assos über E wie Ernie & Bert bis Z wie Zorro: was es alles gibt!! Gar einer mit ner Banane auf dem Helm; er sah aus, als ob er mit dem Weltall telefonieren wollte.

Kaum sind alle gestartet ging es zur Mönckebergstraße, das große Finale der 55km Runde. Die Jungs flitzten direkt an meiner Nase vorbei, was ein Geschrei, was ein Gerassel! Welch Stimmung!! Die Haare drängeln sich um Stehplätze.

Nach der aufregenden Sprintankunft sind wir über den Elberadweg nach Blankenese gecruist und haben uns ein strategisch günstiges Plätzchen am Kösterberg gesucht. Pünktlich um 11.11 Uhr kamen sie angerauscht - die Führenden der 155km Runde. Fuhren posend an mir vorbei, kein Blick nach links oder rechts, volle Kanne konzentriert. In der dritten Traube kam Jörg. Jörg? Jörg! Aber ohne Anne. Ich hab vor lauter Schreck vergessen zu schreien. Wo ist Anne nur? Jörg wird doch seine Liebste nicht einfach im Stich lassen? Zwei Menschentrauben und 25 Schlachtrufe später kam Anne - zum Glück! „Noch 80 Meter bis zur Passhöhe, Anne! Fahr sie (die Männer) um. ZEIGS IHNEN!" Schon war sie weg. So schnell kann ich gar nicht Luft holen und mir neue Sprüche ausdenken.

„Nach 80 Metern geht es bergab bis Blankenese!" -RasselRasselRassel - „Zeigt mir eure Waden! Steht für mich auf!" RasselRasselRassel - „Gib mir ein Lächeln" RasselRasselRassel - „Das sieht guuuut aus!" Rassel RasselRassel... Und dann wieder von vorne ...Noch 80 Meter bis zur Passhöhe...

2 ½ Stunden, 3 ausgetrunkene Wasserflaschen und 4.500 Radler später war ich durchgeschwitzt wie nach einem Radrennen und heiser. Hat das Spaß gemacht. Thomas konnte mein Geschrei nur 1 Stunde ertragen und ist dann leise und klammheimlich bergab geschlichen und sich dort ein ruhigeres Fleckchen gesucht.

All diese erschlagenen, müden, durchgeschwitzten Menschenkinder. Zerschrammte Beine, zerschlissene Hosen, zerdrückte Gesichter. Kein Lächeln mehr - Willkommen in den Hügeln von Hamburg!

Dann wurd es langsam Zeit und wir sind gen Waseberg gecruist. Herrlichsten, unverbaubaren Blick auf die Bergwertungankunftlinie. Meine Rassel hatte inzwischen - wen wundert's - den Geist aufgegeben. Thomas grinst in sich hinein; ein Schelm wer böses dabei denkt!!!

Wir haben unsere Vereinskollegen getroffen, gequatscht und gewettet, Eis gegessen und den lieben Gott nen guten Mann sein lassen. Das soll man nämlich 1x in der Woche tun!

Die Flussfische waren mehr als erfolgreich: Chefin fährt auf den 2. Platz in ihrer Altersklasse 155km. Und das trotz mauliger Entwütungspause am Straßenrand (O-Ton Anne!). Ines und Susanne fahren die 100km und siegen ebenfalls in ihrer Altersklasse und ich habe auch Platz 1 gemacht: im längsten Dauerschreien am Berg!!

P.S.: ich überlege noch, ob ich 2011 am Straßenrand oder auf der Straße das Rennen verfolge.

 


Bis zum nächsten Rennen lieber Gruß Susi

 

RENNBERICHT MTB-Rennen in Braunlage/Harz am 07.08.2010

von Susi Rautenberg

„Bad Harzburg? BAD HARZBURG! Sternchen, hier waren wir heute morgen nicht, wo sind wir hier? Wo ist die Autobahn?"
(Thomas zu Susi, die ohne Punkt und Komma gequatscht hat und nicht merkte, dass beide sich verfahren haben. Jaja, mit Navi wäre das nicht passiert, ich weiß...)


So ganz langsam neigt sich die Straßenrennen-Saison dem Ende entgegen und so manch' einer hat schon einen Blick bei rad-net geworfen: „Wann kommen sie denn nun: die Termine für die Crosssaison?"

Erste Tuchfühlung mit dem Lieblingsterrain, der Wald wird wieder unsicher gemacht. Mangels an passenden Veranstaltungen im Norden vergnügen wir uns halt im Harz. 03.30 Uhr aufstehen, Vollsperrung auf der A7 und eine ellenlange Schlange bei der Nummernvergabe dank eines naja, seeeeehr entspannten Herren machte schon vor dem Startschuss ein Nervenbündel aus mir.

Startschuss und gleich eine enge Passage zum Anfang. Volle Konzentration, leichter Wackler und ab in den Berg. Der Wurmberg. Da ist mal der Wurm drin. Könnt aber auch Wummberg heißen. WUM WUM WUM, macht das Laktat im Bein. WUM WUM WUM bollert die Pulsuhr. Rundstreckenrennen, 19km und „immer nur bergauf" - so kam es mir zumindest vor. Die erste bergab Passage hatte es dann gleich richtig in sich: Stock, Stein, Matsch, Pfützen, Singletrail - alles was das Herz begehrt.

Zu allem Unglück hatten die langen bergauf Passagen hübschen Gegenwind und ich hab mich echt gefragt, wie ich über die Runden kommen soll. Hab dann in Runde zwei einen sehr charmanten Sparringspartner gehabt, der ohne Murren Windschatten spendete. Frau ist ja lernfähig...

Die zweite Runde habe ich gut überstanden, in der 3. und letzten Runde bin ich echt an meine Grenzen gekommen und bergauf geschlichen und bergab gerutscht. Aber - es übt sich und ich freue mich schon auf die kommenden Rennen.

Sandra Gockert (startete für das Stevens Race Team) holte sich mit einem riesen Vorsprung den Sieg und ich bin mit meinem 5. Platz von insgesamt 12 Fahrerinnen sehr zufrieden.

Bis zum nächsten Rennen lieber Gruß Susi

 

Fusion von Team swb und Flussfisch B&R

Viviane Vaße und Sebastian Hannöver haben geheiratet!!

Ein ereignisreiches Rennwochenende 5./6. Juni

von Maren Sostmann

Endlich mal wieder ein Rennwochenende mit den ganzen Mädels; oh wie ist das schön!
Das erste Rennen hat Samstag in Uelzen stattgefunden. Auf einem tollen 1 km langen Innenstadtkurs. Von den Flussfischen waren Ines, Susanne und Anne am Start. Und eigentlich auch Maren. Die hat dann allerdings das schöne Wetter auf der A7 im Stau genossen, anstatt ein wunderschönes Rennen zu fahren und konnte so nur noch moralisch von außen das Team unterstützen.
Von Beginn an wurde ordentlich Tempo gebolzt. Ziemlich zügig bildete sich eine Gruppe von 7 Fahrerinnen, die alle restlichen Starterinnen überrundeten und mit dabei waren natürlich auch die drei Flussfische. Beim überrunden, nicht beim überrundet werden. Immer wieder kam es zu Tempoverschärfungen und kurzzeitig sah es auch so aus, als ob sich eine dreiköpfige Spitzengruppe bildet, doch diese wurde wieder gestellt, so dass der Sieg in einem Schlussspurt ausgefahren wurde.
Dabei belegten Susanne, Anne und Ines die Plätze vier, fünf und sechs. Schade, dass es nicht ganz für ein Treppchenplatz gereicht hat, aber die Saison ist noch lang. Fazit von Maren: Eine wirklich schöne Veranstaltung, nur leider ohne mich. Und als Zuschauer leidet man noch mehr!

Den Sonntag verbrachten die Mädels beim Elbinselrennen. Diesmal standen auch Susi und Maren am Start. Das Rennen ging über 60 km und das bei bestem Wetter. Es hatten auch zahlreiche Starterinnen den Weg nach Hamburg gefunden, unter anderem auch Hanka Kupfernagel.
Gleich zu Beginn verlor Anne auf der Kopfsteinpflasterpassage ihre Trinkflasche. Was bei einem längeren Rennen und bei sonnigen Temperaturen nicht unbedingt von Vorteil ist. Susanne versuchte es nach der ersten Runde gleich mit der Flucht nach vorne. Zusammen mit zwei Mitstreiterinnen konnte sie sich ein wenig vom Peloton lösen, der Vorsprung reichte allerdings nicht aus, um sich länger als Spitzengruppe zu behaupten. Der nächste Angriff erfolgte von Hanka Kupfernagel, der jedoch vom Fahrerfeld pariert werden konnte, genauso wie der nächste. Erst beim dritten Versuch gelang ihr der Vorstoß und auch die Flussfische hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen. So konzentrierte sich das Team auf die restliche Konkurrenz. Leider gab es dann einen Massensturz in den auch Susanne verwickelt war. Susi und Ines haben sich zu dem Zeitpunkt weit genug vorne im Feld aufgehalten, um nicht weiter behindert zu werden und konnten so in einem dezimierten Feld das Rennen fortsetzen. Susanne und Maren, die durch den Sturz aufgehalten wurden, versuchten derweil zusammen mit drei weiteren Fahrerinnen den Anschluss an das Feld wieder herzustellen. Susanne gelang dies noch kurz vor Ende des Rennens und erreichte im Schlussspurt noch einen siebten Platz. Ines und Susi belegten die Plätze 11 und 12.
Schade, dass ein Sturz die Teamtaktik ein wenig durchkreuzt hat, aber der Verlauf eines Radrennens ist nicht vorhersehbar. Wir freuen uns aber schon auf die nächsten Rennen und auf die nächsten Treppchenplatzierungen. 

 

 

 

RENNBERICHT Straßenrennen „Meisterschaft der Nordverbände in Gnutz" 02.05.2010
von Susi Rautenberg

„Rennen mal anders (Kurz vorm Umfallen)!"


Der Mai ist gekommen - mit dem Mai ist zwar die Sonne erschienen, aber es ist immer noch bitterkalt. Zum Glück hatten wir unser Rennen am Nachmittag, so dass wir zumindest mal die kurzen, schicken, neuen Rennklamotten vorzeigen konnten.

Mein erstes Rennen in der Nordmeisterschaft und ich war in der Tat verwundert. Sind sonst gleich die Gruppen zersprengt und auseinander gefahren, so sind wir dieses Mal beisammen geblieben. Ob mir das besser gefällt, sei jetzt mal dahin gestellt. SCHNATTERHAUFEN. Das kann ich ja so gar nicht. Sagt doch der Technische Leiter immer „konzentrier' dich, Rauti" - wie soll ich mich konzentrieren, wenn neben, vor und hinter mir der neueste Klatsch ausgetragen wird? Zwischendurch dachte ich, ich bin im falschen Feld, äh, Film.

Damit wir das Rennen unter zwei Stunden beenden konnten, bedarf es doch dem einen oder anderen Sprint und keiner der Flussfische mußte dem Schwarm entweichen.

Der Ansage des Technischen Leiters war folge zu leisten, Anne hat wunderbar auf ihre Mädels aufgepasst, ab und an ist vorne eine der Damen losgeroischt und wir hinterher. Dann wurde kurzfristig nicht geschnötert.

Die Herren A und B Hörnchen waren mit auf der Strecke und wenn ich eines Tages rausfinde, wer sich im Trikot mit der Nummer 16 verbirgt, dem - entschuldige - poliere ich die F....elge!
Sagt er doch zu uns, während wir rechts 1er-Reihe fahren mussten, damit er mit seinem gestählten Mors vorbei kommt: „Spielt doch lieber Schach!"

Letzte Runde, vorletzte Kurve und es kam, wie es kommen musste: Die Damen gehen aus dem Sattel und rasen um die besten Plätze. Dem einen ist das besser geglückt als dem anderen und wir konnten uns allesamt unter den ersten 10 platzieren.

Anne hat den 3. Platz bei den Hamburger Meisterschaften belegt, Susanne wurde 4., Ines 6., Solveig 7. und ich wurde bei den Schleswig-Holsteinern 6.


Bis zum nächsten Rennen lieber Gruß Susi

 

RENNBERICHT Straßenrennen „Bad Bevensen" 10.04.2010 von Susi Rautenberg

„Piep-Piiiiiiep-Pieppiep-Piiiiiiiiieeeeeep-Pieeeeeeep-PIEP!"
(Ines schimpfend und wetternd am Kopfsteinpflaster-Berg, nachdem sie feststellte, dass sie zum 2. Mal Plattfuß hat. Leider sind die Fluche weder Jugend- noch Erwachsenenfrei und ich musste sie „überpiepsen!")


Aufmerksame Rennberichteleser und aufmerksame Rennberichteleserinnen haben es bemerkt: Susi Rautenberg schreibt in ihrem dritten Straßenrennen nicht mehr von Erfahrungsbericht, sondern von Rennbericht. Jawoll!

Nachdem ich die Strecke bei bestem Wetter besichtigt habe, war mir pronto klar, dass die Runde nicht nur anstrengend sondern bis zur Kotzgrenze anstrengend wird. Da hab ich gleich mal ne Frage: „Warum in aller Welt sind die Starts immer bergauf?"

In kompletter Gruppe ging es zum ersten und einzigen Hügel, der es in der Tat in sich hat: Quer gelegtes grobmotoriges Kopf-STEIN-Pflaster, brüchige Steinreste, kaputte Wegesränder, Matsch - sprich, alles was das Crosserherz begehrt. Beim ersten Überfahren in der „Anguck-Runde" hat mein Rad und mein Kopp so gewackelt, dass ich beschlossen habe, mit meiner helleren Brille zu fahren um überhaupt was zu sehen (Bin ich vielleicht zu alt? Hihihi)!

Nach der „Bergankunft" ging es scharf um die Ecke und weil wir eh grad so hochpulsig fuhren, kam uns der Gegensturm grad Recht: doch, auch in Bädern gibt es ordentlich Wind. Der Rest der Strecke war asphaltiert, es gab kaum Schlaglöcher und sogar Rückenwind.
Die Drama Queen des Tages war indes Ines: Ziemlich weit vorne liegend bekam sie am Hügel Plattfuß und fiel zurück. Sagte doch Anne im vorbei fahren zu ihr: „Ines, kannst Du nicht fahren?" Zum Glück war Ines' das Rad zu schade und/oder zu schwer zum Werfen, sonst hätte Anne jetzt mit einer „Carbon-Platzwunde" am Boden gelegen. Ei, was ne Stimmung! Ines hat es tatsächlich geschafft, wieder an die Gruppe ranzufahren, RESPEKT!!! Ich mag es gar nicht schreiben, kaum hatte sie ihren Puls wieder auf unter 200 - der nächste Platten und die besagte Piiiiieps-PIIIEEEEPSSSS-PIEPS-Fluch Geschichte. Der zweite Platten am Berg und das nachdem sie uns gerade wieder eingeholt hatte! Hatte der Fahhradgott heute frei, oder was?

Ines wäre aber nicht Ines, wenn sie nicht noch in der letzten Runde alles gegeben hätte und mich und zwei andere abgeschlagene, fertige, Mädels überholt hätte. So konnte sie sich - und das ist jetzt kein Witz: PLATZ 13 ergattern und wird sich bis heute fragen, ob das alles wahr war.

Ich bin super stolz auf meinen 15. Platz, hab ich es doch immerhin geschafft, das Rennen zu Ende zu fahren und nicht Letzte zu werden.

Und hier die Platzierungen: 8. Solveig, 10. Anne, 12. Susanne, 13. Ines, 15. Susi, Maren hat das Rennen mit einer Runde weniger beendet.


Bis zum nächsten Rennen lieber Gruß Susi

 

 

ERFAHRUNGSBERICHT Straßenrennen „Ascheffel" 27.03.2010 von Susi Rautenberg

„Und DU fährst jetzt nur noch hier an meinem linken Bein!"
(RSC_88 Fahrer versucht Susi in die Kunst des Windschattenfahrens einzuweihen)

...Nach dem doch eher übersichtlichen Rundenerfolg von letzter Woche habe ich a) meine Ziele weiter runtergeschraubt und b) mit einem fetten Grinsen meine Runden absolviert.


Schön, so eine kurze Anreise. Die Strecke dorthin war schon von diversen CTFs bekannt und wir stellten fest, dass Ascheffel unübersichtlicher ist als gedacht. Ein Gewusel, Herrlich! Und das mich hier niemand kennt ist auch ein Trugschluss - will sagen, heimlich ein Rennen zum Üben bestreiten isnich!

Zum Glück war ich diesmal nicht allein auf weiter Flur, denn sowohl Ines als auch Susanne P. scharrten mit den Hufen, pardon, Radschuhen und wollten zeigen, was sie können.
Ich hab beim Start versucht an einem der beide Trikots zu bleiben, das ist mir eher mäßig bis gar nicht geglückt: und immerhin konnte ich in der Gruppe fahren. Das war dann leider nach einer Runde auch Geschichte und ich haben mich mit ein paar anderen „Abgeschlagenen" zusammengetan.

Wir waren zu viert, haben uns abgewechselt, wobei ich gestehen muss, dass ich eher die schwächste in der (Menschen-)kette war. Doch es übt!! Erst wurde ich in das Windschattenfahren eingeweiht und als ich an dem einen der doofen Hügelchen noch langsamer wurde, fragte mich einer der beiden: „DARF ICH DICH ANSCHIEBEN". Nun hat der Junge Glück, dass er wohlerzogen von „darf" sprach und nicht von „soll". Meine kurzatmige Antwort: „Das würdest Du tun?" 4-stimmiges Gelächter und das hat mir einen Ruck beschert, ich konnte noch 2 Runden absolvieren. Die letzte bin ich alleine gefahren. Nungut, sicher kein Ergebnis, das die Welt verändert - dennoch: nach meinem ersten Rennen in Surwold habe ich zumindest 3 von 4 Runden absolviert. Und dolle Spaß in den Backen hatte ich auch!

Im Ziel habe ich mir den Zielsprint der Damen angeguckt und gestaunt. Die sind aber schnell! Iris war mit in der Truppe und hat alles gegeben, sie wurde 12. Susanne kam mit dem zweiten Schwung in's Ziel und ich habe mir vorgenommen, eines Tages dabei zu sein!


Bis zum nächsten Rennen lieber Gruß Susi

 

ERFAHRUNGSBERICHT Straßenrennen „Rund um den Surwold" 20.03.2010 von Susi Rautenberg

„Straßenrennen? Ich? Nein, gar nicht. Plane ich nicht für 2010!"
(Susi über Susi's Pläne für 2010)

Wer aufmerksam die Einleitung gelesen/überflogen hat, hat's bemerkt: Es ist ein Erfahrungsbericht, kein Rennbericht. Guckst du hier:

04:00 Uhr aufstehen, 6:30 Uhr los, 09:00 Uhr Ankunft. Wenn man so früh aufsteht, hat man zumindest was vom Wochenende. Lief alles glatt: Parkplatz direkt vor den Duschen, Anmelden ruck zuck, Thomas macht die Räder klar. Warmfahren. Alles schön.de - Thomas' Rennen startet: und endet für ihn eher als gewollt, aber darauf will ich nicht näher eingehen. Zumindest bin ich vorgewarnt!

Startaufstellung Frauen und Juniorinnen. Ein Getümmel und Gedrängel. Das kenne ich vom Crossen ja so gar nicht. Es gibt noch mehr, was ich vom Crossen so gar nicht kenne - sagt der Typ so ganz beiläufig: „dasrennenistfreigegeben". Ich warte original noch auf ein „Peng" oder auf „3-2-1". Nix. Es macht klickklack und los geht's. Zumindest sind wir in einer Gruppe gefahren. Ich mittendrin und ich hatte mehr Angst als Vaterlandsliebe. Kinners, 30 Hühner auf einem Haufen. Ja, ich weiß, ihr kennt das, ihr macht das. Ich fahre zum ersten Mal ein Straßenrennen und da darf man doch wohl noch jammern, oder?

Berg hoch. 1. Kurve, ich bleibe dran. 2. Kurve, es geht! 3. Kurve, schon begriffen: Arsch hoch, reintreten. Jadoch. Die 10km vergehen wie im Flug, ich bin - ihr könnt gerne lachen - stolz, dass ich dabei bin, die eine oder andere hat schon abreißen lassen müssen. (Höre förmlich den Technischen Leiter: RAUTI KONZENTRIERE DICH!). Durch den Kreisel den Hügel hoch (immerhin 5% Steigung, 40 hm, so sagt man), ACHSO! Da fährt man also im Stehen hoch. Nagut, kann ich auch. Kenn' ich! Bei Start/Ziel bin ich noch dran - wenn auch ganz hinten. Egal. Und schwupps waren sie weg. Die Hühner.

So schnell konnte ich gar nicht gucken! Während in Villa Riba noch bergauf getreten wurde, wurde in Villa Bacho schon gerast. Innerhalb von Sekunden war eine große Lücke und das Susikind aus Moorrege allein auf weiter Flur. „TRETEN! Du mußt treten!" Ich höre es förmlich. Mit was denn? Sind mir doch meine Beine weggeflogen! Rauti, dachte ich mir, bevor du nun ein 10km Einzelzeitfahren daraus machst, lass es doch lieber!

Kinners, im Ernst, es hat VIEL Spaß gemacht; Pessimisten würden jetzt sagen: „Muss man 500 km fahren um eine Runde Rennen zu erleben?" Optimisten hingegen sagen: „Gut dass ich hier war! Für's Leben gelernt und Spaß gehabt!"
Wir haben (...Zeit genug war ja...) noch eine herrliche, fast regenfreie Trainingsausfahrt drangehängt und haben die A-, B- und C-Lizenz-Fahrer bewundert, als diese in den Kurs gingen.

Man mag es nicht glauben und trotzdem stimmt's: wir hatten einen ganz wunderbaren Tag und letztendlich ahnten wir es vorher: 4 Wochen Trainingspause, seit 3 Wochen trainieren wir wieder - wie sollen wir da mithalten können? Früh übt sich...

Bis zum nächsten Rennen lieber Gruß Susi

 

 

Master Cross WM Mol 23.01.2010

Heute mal von Anne, da Susi mit Abwesenheit glänzt:

Bei minus 10° darf ich, ausnahmsweise mal ohne meinen Schatten, mit Weltmeister Jens und Dano die ca. 500km Autofahrt nach Belgien antreten. Dabei freute ich mich besonders auf 4:30h Dano-Radio, denn wer Dano kennt, weiß, mit ihm wird es nie langweilig. Leider wurden meine Erwartungen dahingehend nicht erfüllt, da Dano aufgrund seiner Erkältung und starker Kopfschmerzen ziemlich verstummt war. Trotzdem war die Stimmung analog zur Temperatur mit zunehmender Kilometerleistung ansteigend, in Mol angekommen wurde dann auch schon mal die eine oder andere Blondine angehupt, der Frühling kann kommen. Ich begnügte mich derweil mit dem Gedanken, dass hier irgendwo Tom Boonen wohnt.....

An der Rennstrecke angekommen misst das Thermometer 10° PLUS!! Also schnell in die Radklamotten und auf die Strecke zum Training: Von den frühlingshaften Temperaturen etwas übermütig, wollte ich unbedingt die Spur von Weltmeister Jens halten und wurde sofort durch einen Kopfsprung in den Sand, vor ausreichend Publikum, in meine Schranken verwiesen. Also jetzt erst mal wieder einen Gang zurückschalten und weiter. Auf der zweiten Trainingsrunde treffe ich die üblichen Verdächtigen aus Deutschland, die alle dieser Veranstaltung beiwohnen. Jetzt kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Am nächsten Morgen war nun der große Tag des Rennens: Der Startschuß fällt, wir düsen los, es geht in den Sand, diesmal ohne zu stürzen quälen wir uns durch die Sandpassage, am Ende der Sandpassage bin ich so kaputt, dass ich keinen eigenen Willen mehr verspüre, egal, weiter. Leider werde ich durch einige Stürze und eingeholte Fahrerinnen der jüngeren Jahrgänge etwas gebremst, habe kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Da wir nur drei Runden zu absolvieren haben, habe ich kaum Zeit noch etwas auszubügeln. Diesmal leider nur Platz 4. Egal, eine Deutsche ist Weltmeisterin!! Glückwunsch an Nicole Walker-Olberding.

Es folgen interessante Rennen der Männer, die ich alle mit Spannung verfolge, in der Hoffnung mir technische Finessen abgucken zu können. Aus den Rennen gehen noch zwei weitere Weltmeister hervor: Jens Schwedler und Sebastian Hannöver, ich bin begeistert.

Nach einem langen Renntag und einer 4:30h Autofahrt geht es noch zur Weltmeisterparty von Jens, mit Spaghetti-gefülltem Magen und durchgetanzten Schuhen, falle ich gegen 4:00 Uhr erschöpft und zufrieden ins Bett. Was für ein schöner Tag zum Abschluss der Cross-Saison!!

 

 

 

Buchholz 17.01.2010

"Selbst das Frauengeschnatter ist leiser!" (Annes Antwort auf Thomas Feststellung, dass es bei Schnee immer so angenehm still im Wald sei).

Heute sollte also das letzte Rennen der Crossserie starten. Beim verschwommenen Blick aus dem Fenster dachte ich erst, ich guck nicht recht: Weiß! Schnee! Neuschnee! UND WAS FÜR EINE MENGE! Na, dachte ich weiter, das kann ja was werden- und das wurde es dann auch...

Kaum angekommen, hörte ich schon aus dem Wald: "Ey, hier müsst ihr mal schippen!" "Sch....., da kann man doch nicht fahren!" "Das sind ja Zustände!" Ja ihr Lieben, es ist Winter! Und nur mit viel Manpower lässt sich der Schnee bezwingen. So What? Augen zu und durch- nicht schimpfen: Besser machen!

Es haben sich ca. 15 Schneehasen eingefunden- nicht schlecht, für diesen vorerst letzten Cross-Sonntag. Kuddelmuddel am Start, wir sind es gar nicht gewöhnt, dass die Strecke gleich zu Beginn eng und kurvig ist. Die ersten Kurven im Park waren mit extra rutschigem Neuschnee ausgelegt. Das darüber hinweg fahren klang ungefähr so: "Tschuldigung", "Macht nix", "Rechts-vorsicht-lass-mich-durch", "Huuuuch" und wieder "Tschuldigung"- heute sind die Räder mit uns gefahren, nicht wir mit den Rädern. Immer und immer wieder stand mitmal jemand quer. Auch wenn die erste Runde eine sehr ernste Angelegenheit ist, ich hätt fast laut los gelacht! Was für ein Geschnatter, was für ein Durcheinander von quer stehenden Laufrädern und mit Fragezeichen behafteten Frauenköpfen!

Wem das zu stressig und zu gefährlich war, konnte alternativ bei Start-Ziel in das Geschehen eingreifen, so war frau zumindest außer der Schusslinie und konnte das Feld in Ruhe von hinten aufrollen.

Ich hatte ja gehofft, dass sich mit der Anzahl der Runden so was wie Routine einstellt. Aber nein. Es war wirklich arg. Mors nach hinten oder nach vorn? Bremsen auf oder zu? Schalten oder walten? Wo ist hier der Ausgang? Es gab Schneehasen, die wollten zu Fuß gehen, weil das eben so schnell geht bzw. läuft.

Wer seine persönliche Ideallinie durch den Parcours nicht fand, konnte sich auf weltmeisterliche Hilfe am Hinterrad verlassen, doch heute waren die Frauen sehr kreativ, wenn es darum ging, Vorteile im Schnee auszugraben.

Letztendlich sind wir alle im Ziel angekommen. Ich persönlich mit den meisten blauen Flecken, die ich je auf einem Rennen bekommen habe und die anderen sahen auch irgendwie nicht soo glücklich aus. Außer Anne: Anne hat sich extra Schnee gewünscht, damit sie uns mal so richtig zeigen kann, was ein Allwettercrosser ist. Hut ab! Sie wurde verdient Siegerin und auch der Rest der Truppe konnte sich über Plätze unter den TOP10 freuen.

Die Siegerehreung für die Crossserie am Ende der Veranstaltung war lustig, es haben sich ordentlich Leute eingefunden und ich konnte eine mit NÜTZLICHEN  Ersatzteilen gefüllte Stevenstasche mit nach Hause nehmen.

Mir hat die Cross-Saison im Team total viel Spaß gemacht und ich hoffe sehr, dass wir uns in der kommenden Saison alle wieder sehen- im Team, auf dem Rad, im Wald. Bis dahin, lieber Gruß von Susi Rautenberg

 

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